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 Spielberichte
gaesslerha Offline

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Beiträge: 195

25.02.2008 07:20
MAZ: 1.Männer „Noch viel, viel Arbeit“ Antworten

Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 25.02.2008, Seite 19

„Noch viel, viel Arbeit“

Landesliga Süd

Eintracht Miersdorf/Zeuthen – BSC Preußen Blankenfelde/Mahlow 1:1 (0:0).

Geschäftsführer und Trainer des BSC Preußen waren sich in der Beurteilung dieses Dahmeland-Derbys diesmal uneins. Klaus Janneck bewertete das 1:1 als gerecht, Uwe Bialon dagegen meinte, dass seine Elf zwei Punkte verloren habe. „Im Training schießen sie dem Torwart die Hände wund und das Tornetz kaputt, im Spiel fehlt meinen Spielern die Entschlossenheit zum Abschluss. Da haben wir noch viel, viel Arbeit.“

Anders die Miersdorfer. Die Gäste ließen in den 90 Minuten fast nichts weiter zu als einen Schuss. Aber der saß. Matthias Ritter hatte aus der Ferne satt abgezogen und zum 1:1 (69.) getroffen. Bialon: „Da fragt man sich, was sich meine Mittelfeldspieler da gedacht haben.“ Die Ritter, der vier Minuten nach seinem Tor mit Gelb-Rot vom Platz musste, unbehelligt zu Werke gehen ließen.

Was Bialon seinem Team außerdem ankreidete, ist das Unvermögen, auch mal einen Vorsprung zu verwalten. Nicky Röll hatte nach einer Eingabe von Marco Alisch per Kopf in der 61. Minute für die Blankenfelder Führung gesorgt. Die auch in Ordnung ging, weil die Gäste nach Auffassung ihres Trainers bis dahin ein Mehr an Spielanteilen hatten.

Und das trotz eines um mehr als eine halbe Stunde verspäteten Spielbeginns. Der Miersdorfer Platz war wegen einer defekten Kreidemaschine nicht gekreidet. Es musste erst eine Ersatzmaschine aus Eichwalde beschafft werden. Das dauerte und ließ bei den Akteuren erst einmal die nötige Spannung wieder weichen.

Trotzdem hatte der BSC die besseren Chancen, nutzte sie aber – „wieder einmal“ (Bialon) – nicht.

Sven Tiedt, der überhaupt nicht ins Spiel kam, musste schon nach 41 Minuten vom Platz. Christopher Mlodzian bekam bei einem Zusammenprall mit Eintracht-Keeper Schröder einen Schlag auf das Schienbein und blieb in der Kabine. Zum Einsatz kamen Steven Röschke und Daniel Stahlkopf, für den angeschlagenen Röll später noch Philipp Belicke. Und hier machte Bialon das nächste Manko aus: Die Diskrepanz zwischen Stamm- und Wechselspielern ist zu groß.

So sahen die 310 Zuschauer, unter ihnen erfreulich viele BSC-Anhänger, zwar mehrere Gästegelegenheiten, aber eben nur einen Blankenfelder Treffer. Tiedt (3.), Mehmet Kaya (13.), Alisch (76.), Belicke (78.) vergaben, eine weitere Hundertprozentige fiel der Abseitsregel zum Opfer (86.). Auf der anderen Seite vereitelte Torwart Christian Schaller einen Miersdorfer Riesen (57.) und nutzte die Gastgeber-Elf von Trainer Ulrich Prüfke nach einem groben Abwehrschnitzer einen weiteren Hochprozenter nicht (80.).

Bester Spieler beim BSC war nach Trainereinschätzung erneut Ahmad Iraki. „Röll sorgte bis zu seiner Auswechslung für viel Wirbel“, so Bialon weiter, „einen leichten Hoffnungsschimmer gibt es bei Röschke.“ mm

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