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 Spielberichte
gaesslerha Offline

Fan

Beiträge: 195

12.12.2007 07:59
B-1-Jun Spielbericht in der Märkischen Allgemeinen Antworten

Märkische Allgemeine 12.12.2007
Zossener Rundschau Seite 20

„Da geht noch was!“

Fussball Landespokal B-Junioren Achtelfinale: BSC Preußen kommt nach 0:2 zurück

Mit toller Moral und den letzten Kraftreserven warf der BSC Preußen 07 den diesjährigen Landesmeister der C-Junioren aus dem Pokalgeschehen.

BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow – SV Babelsberg 03 II 3:2 (0:1).

„Da geht noch was!“, feuerte Thorsten Hampel seine Männer vor dem Wiederanpfiff des gut amtierenden Unparteiischen Stefan Lüth an. Der BSC-Coach war sich sicher, das trotz des 0:1-Pausenrückstandes an diesem Sonntagvormittag auf dem heimischen Kunstrasenplatz der Einzug ins Landespokal-Viertelfinale möglich war.

Die Babelsberger hatten zwar in den ersten 40 Minuten mehr vom Spiel und auch das erste Tor erzielt. Auf ihrer linken Angriffsseite hatte Fabian Köhnke gleich mehrere BSC-Abwehrakteure versetzt und Schlussmann Markus Zehnpfennig aus knapp zehn Metern keine Chance gelassen (20.).

Aber schon in Halbzeit 1 hatte der Gastgeber dennoch ein Übergewicht an guten Gelegenheiten. Ahmed Dokar (8.), Atilla Erten (18.), Johannes Kirsch (29.) sorgten für erste Gefahrenmomente vor dem Tor des Babelsberger Keepers Jerome Kylau.

In der 31. Minute fehlten die berühmten Zentimeter, als ein 22-Meter-Freistoß von Sebastian Schult an die Lattenunterkante krachte – und nicht ins Tor ging. Schult scheiterte nur eine Minute später aus Nahdistanz an Kylau. Dann wurde ein Schuss von Dhokar auf der Babelsberger Torlinie aufgehalten (39.).

Keeper Zehnpfennig wurde dagegen nur noch einmal bei einem Nahdistanz-Nachschuss nach einem Freistoß ernsthaft gefordert (34.).

Dass für die Platzherren bis zur Pause nichts Zählbares herausgesprungen war, lag vor allem daran, dass sich im BSC-Mittelfeld ein großes „Loch“ auftat. So hingen die beiden Spitzen Kirsch und Florian Kliemann förmlich in der Luft.

Trainer Hampel reagierte und beorderte Spielführer Jan Pöggel weiter nach vorn. Dessen Part in der Defensive übernahm Schult. Mit Erfolg. Blankenfelde war zusehends am Drücker. „Da geht noch was,“ wiederholte Hampel und ergänzte leise „wenn wir nicht noch einen kassieren.“

Und prompt schlug es in Zehnpfennigs Kasten ein zweites Mal ein. Pierre König hatte vom rechten Strafraumeck zum 0:2 (45.) unhaltbar ins linke Toreck getroffen.

Doch nun stand der BSC plötzlich wieder auf.

Auch wenn mit zunehmender Spieldauer manch Blankenfelder auf dem Zahnfleisch ging. Doch bei den Gästen schwanden die Kräfte ebenfalls.

Marvin Rump traf nach einem Sturmlauf über rechts den Pfosten, Kliemann war zur Stelle und versenkte den Abpraller zum 1:2 (54.). Der Treffer machte die Reserven frei.

In der 66. Minuten erlief Kliemann eine Steilvorlage und erzielte per Flachschuss das 2:2.

Nur zwei Minuten später war es erneut der bullige 16-jährige BSC-Angreifer, der Babelsberg den K. o. versetzte. Stephan Lademacher schlug einen Eckball von rechts und Kliemann köpfte das 3:2.

Der Rest war eine aufopferungsvolle Abwehrschlacht der Gastgeber – und dann erlösender Jubel.

(Von Manfred Mohr)


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