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 Spielberichte
Tommy Offline

Fan

Beiträge: 51

08.11.2008 15:30
E2: Bittere Niederlage bei Miersdorf/Zeuthen Antworten
08.11.2008


Eintracht Miersdorf/Zeuthen vs. BSC Preußen 07 II
3:2


Im Spiel der beiden Staffelnachbarn wollten wir uns heute gegen die Gastgeber durchsetzen um Anschluß an die Tabellenspitze halten zu können.
Der frühe Beginn der Begegnung sollte scheinbar für unsere Jungs zum Problem werden, denn trotz der guten Vorsätze überraschte uns der Gegner mit einem Konter in den Anfangsminuten und überwand unseren guten Torwart Marcel KURPIEWEIT. Dieser hatte gegen den Stürmer von Miersdorf/Zeuthen keine Chance, da unsere Hintermannschaft im kollektiven Tiefschlaf war und es dem Gegner gelang, völlig frei vor Marcel aufzutauchen.
Man merkte unserem Team die Überraschung an und es brauchte eine geraume Zeit, bis sich unsere Mannschaft von diesem Treffer erholte. Unsere spielerischen Möglichkeiten konnten wir dennoch nicht ausspielen. Zu viele technische Fehler bei der Ballannahme, bedingt auch durch den Naturrasen, brachte den Gegner immer wieder in Ballbesitz. Die Mannschaft der Gastgeber drosch die Bälle ziellos nach vorne und erhoffte sich durch ihre Stürmer, dass diese die Bälle erlaufen und verwerten könnten. Das ein ums andere Mal gelang es ihnen so, uns in Verlegenheit zu bringen. Leider gibt es innerhalb unseres Teams keinerlei Kommunikation zwischen den Spielern. Wenn sich einer der gegnerischen Spieler in den Rücken der Hintermannschaft stiehlt, liegt es am Trainer darauf hinzuweisen. Weder die Hintermannschaft selbst, noch andere Spieler unserer Mannschaft machen den Mitspieler auf diesen Umstand aufmerksam. In der Aufteilung des Spiels fehlte auch heute wieder die Breite. Aussenpositionen wurden nicht schnell genug besetzt, das Spiel dadurch immer wieder durch die Mitte vorgetragen. Die Gegner hatten es somit leicht unsere Angriffe abzufangen. Bei einen Torschussversuch von Phillip SMOLKA, der jedoch am langen Eck des Tores vorbei gegangen wäre, stand plötzlich Finn RIEFFEL und konnte den Ball zum Ausgleich über die Torlinie drücken. Danach plätscherte die erste Halbzeit einfach so dahin wobei unsere Mannschaft trotz ihrer schlechten Leistung zu diesem Zeitpunkt mehr vom Spiel hatte. Unsere Spieler versäumten es immer wieder, aus aussichtsreicher Position den Torabschluß zu suchen. Man hatte den Eindruck, man wollen den Ball ins Tor tragen. Der Torwart der Gastgeber hatte dabei oftmals das Glück, dass unsere Spieler nicht nachsetzen um einen Abpraller eventuell zu verwerten. Es blieb zur Pause beim Unendschieden.
In der Kabine wurden die Fehler angesprochen und man wollte diese abstellen.
Unser Spiel wurde mit Beginn der zweiten Halbzeit besser, jedoch weit von den Fähigkeiten der Mannschaft entfernt. Durch eine konsequente Einzelaktion vom heute gut spielenden Patrick URBAN konnte Mitte der zweiten Hälfte, der zu diesem Zeitpunkt überfällige Führungstreffer zum 2:1 erzielt werden.Wer dachte, dass nun in unser Spiel mehr Sicherheit gelangen würde, der irrte. Zwar wurde nun versucht miteinander zu spielen, doch blieben die technischen Mängel heute unser größtes Problem. Immer wieder diese, daraus resultierenden Ballverluste im Mittelfeld sowie einzelne Spieler, die heute weit unter ihren Möglichkeiten blieben, führten zu Kontern der Gastgeber. Unsere Hintermannschaft, ausgenommen David KOBUSINSKI, standen plötzlich 5-6 Meter vom Gegner entfernt und es waren deutlich Ängste bei den Spielern erkennbar, vom Ball getroffen zu werden. Der Kontakt zu den Gegenspielern wurde vermieden und so kam es, das fünf Minuten vor Schluß die gegnerischen Stürmer in aller Ruhe die Bälle annehmen und auf unser Tor schießen konnten. Unser Torwart Marcel war bei zwei dieser Aktionen völlig chancenlos und mußte anschließend die Bälle aus dem eigenen Netz holen. Dahin war die zwischenzeitliche Führung und wir lagen 2:3 zurück. Die Gesamtheit unserer Fehler hatte uns bestraft. Leider gibt es in unserem Team immer noch Spieler, die nicht verstanden haben, das Fußball neben der Freude am Spiel auch ein Kampfspiel ist und der Kontakt zu einem Gegenspieler unvermeidbar ist. Auch kann es vorkommen, dass einem der Ball gegen den Körper geschossen wird oder aber man nur versucht, den Ball mit dem eigenen Körper anzuhalten. Dies wird im Training ständig geübt und erfreut sich mit Sicherheit keiner Beliebtheit bei den Spielern, ist aber nun ein Mal zwingende Voraussetzung um ein Spiel in den Griff zu bekommen und anschließend das eigene Spiel zu gestalten. Auf Grund der technischen Fehler war es nicht möglich, eine spielerische Überlegenheit aufzubauen, vielmehr verrannte man sich andauernd in Zweikämpfe, da die einfachsten Bälle teilweise weiter gestoppt als geschossen wurden. Auch muss man den Einsatzwillen von einigen Spielern in Frage stellen. In unserem Team gibt es Jungs denen man anmerkt, dass sie gewinnen möchten und durch ihren Einsatzwillen dies auch zeigen. Andere hingegen möchten nur schön spielen und versuchen ohne jeglichen Körperkontakt zum Gegner zu bestehen. Auch läuferisch bestehen hier deutliche Unterschiede. Manch einer kommt nach Beendigung des Spiels vom Platz als hätte er gebadet während andere völlig schweißlos gespielt haben und man den Eindruck erhält, dass sie frieren würden. Hier muß sich jeder Spieler einfach selbst hinterfragen, ob er alles gegeben hat, um dieses Spiel zu gewinnen.
Durch den Verlust der heute zu vergebenen Punkte werden wir es schwer haben, uns für die Kreisliga zu qualifizieren. Andere Vereine müssen da schon straucheln. In unserem Restprogramm dürfen wir uns keine Niederlage mehr leisten, das sollte allen klar sein. Mit dem Spiel gegen Phönix Wildau in zwei Wochen werden aber noch die ein oder anderen starken Gegner kommen.

Fazit:

Das heutige Spiel war eins der schlechteren, somit kann es eigentlich nur besser werden. Wollen wir hoffen, dass dieses so eintrifft, denn viel Zeit bzw. viele Spiele bis zum Ende der Vorrunden sind nicht mehr vorhanden.

Unsere Mannschaft heute:
Finn RIEFFEL, Jannick BECKER, Nicolas HÖHNISCH, Marcel KURPIEWEIT, Phillip SMOLKA, Sebastian SISKO, Erik MICHEL, Patrick URBAN, Marvin BOHNAU, Pascal FRIEDRICHS, David KOBUSINSKI, Sabrina SPLITT.


Euer Thomas
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