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 Spielberichte
gaesslerha Offline

Fan

Beiträge: 195

21.07.2008 10:09
MAZ ZR 1.Mä Testspiel FSV Luckenwalde 1:7 Antworten

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Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 21.07.2008

FUSSBALL: Blankenfelder Debakel

Test:

BSC Preußen Blankenfelde/Mahlow – FSV 63 Luckenwalde 1:7 (1:4)

BLANKENFELDE - Die Befindlichkeiten beider Trainer nach dem Abpfiff waren bezeichnend. Mehr als zufrieden klatschte FSV-Coach Mathias Morack seine Männer ab, während BSC-Trainer Uwe Bialon fassungslos und schweigend auf seiner Bank sitzen blieb.

Dabei hatte es für den BSC Preußen hoffnungsvoll begonnen. Nach einer Ecke bekam Luckenwalde den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Benjamim Bialon ließ aus gut 20 Metern ein „sattes Pfund“ ins linke Toreck los und FSV-Keeper André Biermann beim 1:0 (7.) keine Chance. Danach verhinderte Biermann gleich zweimal gegen den durchgebrochenen Dennis Duvnjak einen höheren Rückstand.

Nach glänzender Vorarbeit von Benjamin Dowall glich Tobias Dittmann zum 1:1 (17.) aus – eine aus Blankenfelder Sicht abseitsverdächtige Koproduktion zweier Neuzugänge von Hertha BSC Amateuren II. Dann begann der Blankenfelder Torschütze Benjamin Bialon zum tragischen Helden des Abends zu werden. Zunächst holte er den Luckenwalder Tilo Lindner übermotiviert im eigenen Strafraum von den Beinen. Referee Michael Thrun zeigte sofort auf den Punkt. Michael Braune verwandelte sicher zum 1:2 (25.).

Dieses 1:2 war der Anfang von Blankenfelder Ende. Der FSV-Motor lief nun auf Hochtouren. Die Gäste spielten, wie von ihrem Trainer gefordert, Fußball und waren läuferisch und in der Spielanlage den Platzherren um Längen überlegen. Auch wenn beim FSV mit Maik Eidtner (Urlaub) und Robert Petereit nach einem Muskelfaserriss in der zweiten Trainingseinheit zwei Ex-Ludwigsfelder Oberliga-Kicker fehlten.

„Bei uns ist jeder zweite Pass ein Fehlpass“, monierte BSC-Co-Trainer Ingo Hertelt. So blieb seine Elf fortan völlig ungefährlich.

Lindner erhöhte nach einem ungestörten Sturmlauf auf der linken Seite von Dowall auf 1:3 (31.). In der 45. Minute stellte Dowall, der auffälligste Luckenwalder, der Blankenfeldes Verteidiger Marcel Hendrichs reichlich alt aussehen ließ, den 1:4-Pausenstand her.

Nach einem Frustfoul gegen Andreas Toth sah Benjamin Bialon Gelb und wurde von seinem Trainer vom Feld geholt. Toth verließ vorsichtshalber den Platz (62.). Aber auch gegen nur zehn FSV-Akteure, Morack hatte in der Pause schon fünfmal gewechselt und keinen Mann mehr auf der Bank, fiel den Blankenfeldern nichts Konstruktives ein. Im Gegenteil. Fabian Zottmann markierte nach einem Freistoß das 1:5 (67.), André Lorenz nach Dowall-Vorarbeit das 1:6 (71.). Den 1:7-Schlussstrich unter dieses Blankenfelder Debakel zog Dowall nur 60 Sekunden später.

Dass es gegen zuletzt gar nur noch neun Luckenwalder, Dowall schied nach einem Wadenkrampf aus (85.), nicht noch drastischer wurde, verdankten die Gastgeber einzig ihrem Torsteher Marcus Zimmermann.

(Von Manfred Mohr)



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